FX Radar

Wie FX Radar Signale erkennt

Hier ist die vollständige, unveränderte Logik hinter jedem Signal – keine Blackbox. Der Scanner sucht nach einem klassischen "Pole & Flag"-Muster in BEIDE Richtungen: long (starke Aufwärtsbewegung, enge Konsolidierung, bestätigter Ausbruch darüber) und short (das Spiegelbild – starke Abwärtsbewegung, enge Konsolidierung, bestätigter Ausbruch darunter). Diese Logik läuft für jedes Instrument unabhängig auf sechs Zeitrahmen (M5, M15, M30, H1, H4, D1) – im Dashboard kannst du zwischen ihnen umschalten und siehst für jeden Zeitrahmen den tatsächlich für diesen Zeitrahmen berechneten Status. Findet der Scanner auf einem Zeitrahmen sowohl ein gültiges Long- als auch ein gültiges Short-Setup gleichzeitig (selten, da beide eine entgegengesetzte Kursbewegung voraussetzen), zeigt er das mit der höheren Bewertung.

Die drei Bausteine

1. Der Pole (die Fahnenstange)

Eine Serie von 3 bis 10 Kerzen mit einer klaren, einseitigen Bewegung – aufwärts für ein Long-Setup, abwärts für ein Short-Setup. Damit ein Pole zählt, müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:

2. Der Flag (die Konsolidierung)

Direkt im Anschluss an den Pole folgt eine Verschnaufpause von 4 bis 12 Kerzen. Damit sie als "Flag" zählt:

Bei einem Long-Setup wird das höchste Hoch innerhalb der Flag zum Widerstand (die Linie, die der Kurs überwinden muss); bei einem Short-Setup spiegelbildlich das tiefste Tief zur Unterstützung (die Linie, die unterschritten werden muss).

3. Der bestätigte Ausbruch

Innerhalb der letzten 6 Kerzen sucht der Scanner nach einer Ausbruchskerze, die alle diese Kriterien erfüllt (für ein Short-Setup gilt jeweils das Spiegelbild – unter der Unterstützung statt darüber):

Zusätzlich – die Bestätigung durch Retest: ein gefundener Ausbruch zählt nicht sofort als "bestätigt". Der Kurs muss auf den zwei folgenden Kerzen durchgehend über dem Widerstand geschlossen haben (bzw. unter der Unterstützung bei einem Short). Fällt der Kurs in dieser Zeit auch nur einmal zurück unter den Widerstand, verwirft der Scanner das Setup komplett als Fehlausbruch – es taucht dann nirgends mehr auf. Solange die Bestätigung noch läuft, zeigt das Dashboard das Setup als "Im Aufbau" mit dem Hinweis "wird bestätigt", nie als bereits bestätigten Ausbruch.

Die vier Status, die du im Dashboard siehst

Ausbruch

Ein Pole+Flag-Setup (long oder short) wurde gefunden und die Retest-Bestätigung ist abgeschlossen: der Kurs hat sich auf zwei Kerzen in Folge durchgehend über dem Widerstand (bzw. unter der Unterstützung) gehalten. Bei mehreren gültigen Setups gleichzeitig wählt der Scanner das mit der höchsten Bewertung (u. a. Pole-Stärke, Abstand zum Widerstand, Kerzen seit Ausbruch).

Im Aufbau

Entweder ein gültiger Pole+Flag ist erkennbar und der Kurs nähert sich gerade dem Widerstand/der Unterstützung (Ausbruch könnte sich anbahnen), oder ein Ausbruch ist bereits erfolgt, aber die zweikerzige Retest-Bestätigung läuft noch – in beiden Fällen noch nicht bestätigt.

Abgelaufen

Der Ausbruch ist bestätigt und die Richtung war korrekt – ein Einstieg wird aber nicht mehr empfohlen, weil entweder der Kurs bereits TP1 erreicht hat oder der Ausbruch schon zu viele Kerzen zurückliegt. TP1/TP2/SL bleiben zur Orientierung sichtbar, die Einstiegszone wird ausgeblendet.

Kein Setup

Aktuell erfüllt keine Kombination aus Pole-Länge, Flag-Länge und Ausbruchsposition alle obigen Kriterien, in keiner Richtung. Das ist der Normalzustand für die meisten Paare zu den meisten Zeiten.

So sieht das im Chart aus

Echte Screenshots aus dem Dashboard – die Zonen und Linien sind keine Illustration, sondern genau das, was der Scanner für diese Setups tatsächlich berechnet hat. Links ein bestätigter Ausbruch, rechts ein Setup, das noch "im Aufbau" ist – hier sieht man TP1, TP2 und SL besonders gut, da sie als durchgehende Linien über die ganze Chartbreite eingezeichnet sind:

Beispiel-Chart mit Pole, Flag, Widerstand, Ausbruch, TP1, TP2 und SL
Bestätigter Ausbruch
Beispiel-Chart eines Setups im Aufbau mit klar sichtbaren TP1-, TP2- und SL-Linien
Im Aufbau – TP1/TP2/SL gut sichtbar

Richtung, TP1/TP2 und SL – die Zielzonen im Chart

Zusätzlich zu Pole, Flag und Widerstand/Unterstützung zeichnet der Chart bei jedem erkannten Setup ("Ausbruch" oder "Im Aufbau") drei weitere Linien ein, abgeleitet aus der Höhe des Pole selbst – für ein Long-Setup oberhalb, für ein Short-Setup spiegelbildlich unterhalb:

Liegt aktuell kein Pole+Flag-Setup vor ("Kein Setup"), fehlt die feste Widerstands-/Unterstützungslinie und damit auch der SL – TP1/TP2 basieren dann auf dem nächsten Kurshoch bzw. -tief der letzten Kerzen statt auf der Pole-Höhe.

Zusätzlicher Kontext: Zeiteinheiten-Konfluenz & technische Bestätigung

Bei jedem erkannten Setup zeigt der Chart zwei zusätzliche, rein informative Kontext-Werte – beide fliessen nicht in die Erkennung selbst ein, sondern helfen dir einzuordnen, wie viel zusätzliche technische Übereinstimmung gerade vorliegt:

Aus beidem zusammen berechnet sich "Technische Bestätigung: X %" – ein einfacher, offen ausgewiesener Zähler, wie viele der aktuell relevanten Faktoren erfüllt sind (nur Zeiteinheiten mit einem eigenen aktiven Signal zählen mit, daher variiert die Gesamtzahl der Faktoren von Setup zu Setup). Das ist ausdrücklich keine Erfolgsprognose – nur eine Momentaufnahme aus MA-Trend und Zeiteinheiten-Übereinstimmung. Volumendaten fehlen bewusst, da sie beim verwendeten Kursfeed (Forex-Spot) nicht zuverlässig verfügbar sind.

Beispiel-Chart mit Zeiteinheiten-Konfluenz-Chips und technischer Bestätigung von 0 Prozent bei uneinheitlichem MA-Trend
Beispiel mit 0 % technischer Bestätigung – MA-Trend uneinheitlich, D1 zeigt Gegenrichtung. Auch solche Fälle zeigt FX Radar unverändert an.

Technische Rahmenbedingungen

E-Mail-Benachrichtigungen – zwei unabhängige Schalter

In "Mein Konto" kannst du zwei getrennte E-Mail-Benachrichtigungen unabhängig voneinander aktivieren – beide, nur eine oder keine:

So bekommst du z. B. nur dann eine Mail, wenn du wirklich handeln könntest (bestätigter Ausbruch), ohne bei jedem sich anbahnenden "Im Aufbau" benachrichtigt zu werden – oder umgekehrt.

Keine Anlageberatung. FX Radar ist ein rein technisches Erkennungswerkzeug für ein bestimmtes Chartmuster. Es trifft keine Vorhersage über die zukünftige Kursentwicklung, gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und garantiert keine Trefferquote. Wie jede technische Strategie kann sie Fehlsignale liefern. Handelsentscheidungen triffst du eigenverantwortlich.